Hein, Christoph

Christoph Hein

Landnahme

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Geboren 1940 in Breslau, kommt er als Kind 1950 mit den Eltern in eine sächsische Kleinstadt, in der Vertriebene und Ausgebombte misstrauisch beäugt werden. Trotz harter Lebensbedingungen absolviert er eine Tischlerlehre, wird später durch geschickte Partner und Zufälle zum erfolgreichen Unternehmer, während seine Umgebung ihn misstrauisch beäugt. Wichtige Beziehungen – Ehefrau Friederike, Schwägerin Katharina, der Sägereibesitzer Sigurd – helfen ihm, sozialen Halt zu finden und Einfluss zu gewinnen, auch durch Verbindungen zum lokalen Kegelklub, der die Politik des Ortes mitgestaltet. Das Leben von Haber spiegelt die großen historischen Umbrüche und die Entwicklung der Gesellschaft wider, von Nachkriegszeit über Wiederaufbau bis zur Wende und darüber hinaus.

Weitere Highlights Belletristik / Erzählende Literatur

Autorenportrait

Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf/Schlesien, wächst nach dem Krieg in Bad Düben bei Leipzig auf. Er studiert Philosophie und Logik (Universität Leipzig, 1967–1971, Humboldt-Universität Berlin) und arbeitet von 1974 bis 1979 als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Sein Durchbruch kommt 1982/83 mit der Novelle Der fremde Freund / Drachenblut. Hein erhält zahlreiche Preise (u.a. Uwe-Johnson-Preis, Stefan-Heym-Preis) und seine Romane sind Spiegel-Bestseller.